Quadranten
Ich verstehe die Einteilung des Horoskops in Quadranten.
Quadranten
Jedes Horoskop ist in vier Quadranten unterteilt, welche sich durch das von der Horizontal- und Vertikalachse gebildeten Achsenkreuzes ergeben. Die Quadrantenaufteilung in einem Horoskop ist unabhängig vom jeweils verwendeten Häusersystem, da die vier Hauptachsen feststehen und nicht vom Häusersystem tangiert werden. Jeder Quadrant umfasst drei Häuser, zuerst ein kardinales, dann ein fixes und zum Abschluss ein veränderliches. Die Quadranten werden wie die Häuser vom Aszendenten aus gegen den Uhrzeigersinn gezählt.
Ich kenne die Eigenheiten des 1. Quadranten.
1. Quadrant
Im ersten Quadranten kommen die Inhalte zum Ausdruck, welche die Person unmittelbar umsetzen will. Diese Themen drängen sich im Leben des Individiums besonders stark auf, sie können nicht oder nur mit grosser Kraftanstrengung verdrängt werden. Der erste Quadrant wird am direktesten von allen erfahren. Die dort angesiedelten Planetenenergien gestalten aktiv die Persönlichkeit. Die Aufgabenstellungen des ersten Quadranten zu lösen bzw. konkret zu manifestieren – mögen sie auch «egoistisch» erscheinen – ist Voraussetzung für die Individuation im vierten, der sonst mit seinem Anspruch unklar und verschwommen bleibt.
Der 1. Quadrant entspricht dem unbewussten Ich-Bereich. Der Fokus liegt darauf, die Persönlichkeit zu erfahren und den Platz in der Welt einzunehmen (entdecken, erhalten, teilen [kommunizieren]). Antriebskräfte sind ausgeprägt. Lebenserhaltung, sich zum Ausdruck bringen behaupten und als Individuum erfahren, sind Motivationen, die antreiben.
Kurzfassung
Innen-Ich, Körper (Feuer, ausdrücken)
Ich kenne die Eigenheiten des 2. Quadranten.
2. Quadrant
Im zweiten Quadranten geht es um die innere, gefühlsmässige Ebene. Dieser Abschnitt wird deshalb auch als «seelischer Quadrant» bezeichnet. In ihm finden sich alle Themen, die ein Mensch emotional erfahren und erleben will, um daraus den inneren Wachstumsprozess voranzubringen.
Der zweite Quadrant entspricht dem unbewussten Du-Bereich. Man ist kollektiven Einflüssen der Umwelt ausgesetzt. Herkunft, Erziehung und Umwelteinflüsse prägen einen. Oft laufen die Reaktionen nach einem Muster ab, welches in frühester Jugend gelegt wurde. Man erfährt sich im Kontakt mit der Umwelt.
Kurzfassung
Innen-Du, Seele (Wasser, unbewusst)
Ich kenne die Eigenheiten des 3. Quadranten.
3. Quadrant
Im dritten Quadranten geht es um das Soziale, um den direkten Kontakt mit der Aussenwelt. Er zeigt an, welche Vorstellungen die betreffende Person von einer Partnerschaft hat und wie diese auch in schwierigen Zeiten verwirklicht werden kann. Weiterhin zählen dazu offizielle (öffentliche) Kontakte mit der Gesellschaft, etwa in Form von Verträgen.
Der dritte Quadrant entspricht dem bewussten Du-Bereich. Man schult die Fähigkeit, das Gegenüber bewusst als etwas «anderes» wahrzunehmen. Man setzt sich mit dem was einem begegnet auseinander, um sich und die Welt besser kennenzulernen (anstelle von Prägungen und Reaktionen). Man denkt über die eigenen Erfahrungen nach und handelt gemäss den daraus gewonnenen Erkenntnissen.
Kurzfassung
Aussen-Du, Denken (Luft, bewusst)
Ich kenne die Eigenheiten des 4. Quadranten.
4. Quadrant
Im vierten Quadranten geht es darum, die eigenen Themen nach aussen zu bringen und damit Wirkung über sich selbst hinaus zu erzielen. Das, was als Bestandteil der eigenen Persönlichkeit erkannt und erarbeitet wurde, drängt hier nach aussen, wird bedeutungsvoll, für jedermann sichtbar. Dabei geht es um allgemeine und (objektiv) wichtige Themen, denn der vierte Quadrant hat nicht die Subjektivität des zweiten und die (relative) Einseitigkeit des ersten.
Der vierte Quadrant entspricht dem bewussten Ich-Bereich. Erfahrungen der bewussten Individualität, der eigenen Rolle. Man reagiert weder auf Prägungen noch ist man auf die Impulse der Umwelt angewiesen. Das Hauptinteresse gilt den geistigen Fähigkeiten (gewisse Introversion).
Kurzfassung
Aussen-Ich, Schicksal (Erde, erschaffen)